Der böse Löwe?!

November 17, 2008

asdasd

Referierte kritisch über das Verhältnis von Journalismus und Public Relations: Prof. Dr. Klaus Kocks, Gesellschafter der CATO Sozietät für Kommunikationsberatung GmbH sowie der VOX POPULI Meinungsforschungsinstitut GmbH. Foto: Alexander Roßbach

Die „Höhle des Löwen“. Gibt es sie nun oder gibt es sie nicht? Stehen sich PR und Journalismus doch näher als oftmals zugegeben? Es scheint auf beiden Seiten schwarze Schafe zu geben, wo gibt es diese schließlich nicht. Jedem scheint es selbst überlassen zu sein wie er recherchiert, wen er anruft und zu wem er Kontakte knüpft. Nur, wie kommt man an den Wissenschaftler aus dem Labor? Wie finde ich als Journalist den richtigen Ansprechpartner einer neuen Entwicklung? Wenn wir ehrlich sind, nicht selten über die Pressestelle eines Unternehmens oder Instituts. Legt man dann gleich wieder auf? Man könnte ja gefressen werden? Oder lässt man sich doch darauf ein? Arbeitet man vielleicht sogar zusammen? Möglicherweise sitzt da ja am anderen Ende jemand der sauber recherchiert, der einem vielleicht weiterhelfen könnte? Die Betonung liegt auf weiterhelfen, und keineswegs auf abschreiben von zugeschickten Pressemitteilungen oder Hintergrundwissen über ein Forschungsgebiet oder ein neues Produkt. Journalisten und PR-Leute werden früher oder später zusammenarbeiten müssen, wenn sie es nicht schon längst tun. Sie bewegen sich nebeneinander her, teils arbeiten sie zusammen und teilweise lässt sich manch einer bestimmt auch beeinflussen. Die PR ist abhängig vom Journalismus und der Journalismus von der PR, auch wenn das viele nicht zugeben wollen. Schließlich lassen wir uns hier in Bremen, wie meine Kommilitonin Laura meint, auch von dem einen oder anderen Unternehmen verköstigen.

Wahre Worte…

November 17, 2008

…hat gleich zu Anfang schon Klaus Kocks gesprochen, in seinem Eröffnungsvortrag über das schwierige Verhältnis von Journalismus und PR. Unterhält man sich mit Journalisten über das Thema, könnte man gelegentlich durchaus den Eindruck bekommen, die Pressestellen der Unternehmen schickten ihre Schlägertrupps los, um Journalisten unter Androhung körperlicher Gewalt zum Abdruck von PR-Material zu zwingen… oder so ähnlich. Die armen Journalisten seien den gut ausgerüsteten PR-Horden schutzlos ausgeliefert.

Die Journalisten sollten doch bitte mit dem Rumgeflenne aufhören, meint dagegen Kocks. „Niemand zwingt Sie, Ihren Verstand auszuschalten oder ein schlechtes Stück zu schreiben.“ Genau. Ich würde dem noch hinzufügen, dass weniger Agenturmeldung oft mehr ist.

Wobei gar nicht in Abrede gestellt sein soll, dass die Arbeitsbedingungen (Zeitdruck etc.) der sauberen journalistischen Arbeit gelegentlich einen Strich durch die Rechnung machen. Irgendwann muss auch ein integrer Schreiberling ökonomisch kalkulieren, und dann wird das Fertigfutter aus den Pressestellen attraktiv.

Oder, in den Worten von Klaus Kocks, den ich definitiv in mein Herz geschlossen habe: „Ja, Skepsis ist wahrscheinlich schlechter bezahlt als Verlogenheit.“

PR ist böse

November 17, 2008

PRler manipulieren und korrumpieren den Journalismus. PR ist sowieso eins: böse. Sagen Journalisten – oder wie es Prof. Klaus Kocks heute Vormittag im Eröffnungsvortrag ausdrückte: „Journalisten am Rand zur Selbstaufgabe“. Denn gute PR ist nicht durchweg nur Beeinflussung, sie ist auch die Pflege von Beziehungen. Dass beide Seiten daraus Vorteile ziehen, ist offensichtlich: Der Journalist Information, der PRler hofft auf eine in seinem Sinne positive Berichterstattung.

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Passwortglück

November 17, 2008

Wie schön wäre es, wenn es ohne sie ginge! Manchen reichen einige wenige, aber viele haben eine lange Liste von ihnen auswendig im Kopf: Passwörter. Speziell sind sie natürlich im Internet beliebt (oder auch nicht). Klar, sie sind praktisch und auch nötig. Aber spätestens nach den Passwörtern für den E-Mail-Account, die Wikis, die ELearning-Plattform, das Blackboard, studiVZ und die Online-Noten ist der Studentenkopf voll mit Zahlen und Buchstaben und „sobald ein neues Passwort links reinkommt, geht ein anderes rechts wieder raus.“ Sinnvoll aber unpraktisch sind diese kleinen Zettelchen, die, von irgendeinem Blatt Papier abgerissen, in der hintersten Ecke des Schreibtisches verschwinden und erst zwei Jahre später wieder auftauchen. Dann ist das Postfach aber schon übergelaufen.

Was tun? Die geordnete Variante: Benutzername, Passwort und weitere Infos aufschreiben, in einem farbigen Ordner abheften und richtig beschriftet in das Passwort-Regal einsortieren, aber…

Nun ja, dafür fehlt doch oft die Zeit. Schon angenehmer ist das Passwortglück: Man sitzt vor dem Monitor, die Internetseite kommt einem irgendwie bekannt vor und schwupps: Das Passwort ist das richtige! (Gut ist dann, wenn Benutzernamenglück auch noch dazu kommt).

Andere Alternative, vorgeschlagen von unserem netten Wissenswerte-Techniker, ohne den wir wahrscheinlich noch immer kein Internet hätten: Der Passworttresor. Viele Passwörter werden in eine einzige Liste eingetragen. Die wird gesperrt und kann nur mit einem EINZIGEN Passwort geöffnet werden. Den Tresor kann man im Internet zum Teil kostenpflichtig, zum Teil kostenlos runterladen! (Gibts für Mac und PC)

Das ist natürlich auch Passwortglück!

Krise? Welche Krise?

November 17, 2008

Das ist eine böse Frage, denn natürlich wird es im Medienbetrieb kriseln oder tut es schon – die Finanzkrise zieht auch hier ihre Kreise. Wie Verlage darauf reagieren, ob alles „auf dem Rücken der Schwächsten“. z.B. der Freien, ausgetragen wird, wie ein Konferenzteilnehmer beim ersten Kaffee eben schon sorgenvoll vermutete – auch das sollte Thema der Wissenswerte sein.

Wissenswerte 2008

November 16, 2008

Die Wissenschaftsjournalisten der Hochschule Darmstadt bloggen auch dieses Jahr wieder über die Wissenswerte. Dabei sind: Laura Höflinger, 3. Semester und Lindau-Nobel-Bloggerin, Laura Brockschmidt aus dem gleichen Jahrgang sowie Stefanie Preisser, Matthias Knoll und Christian Schumacher aus dem 5. Semester. Die Fünftsemester kommen gerade aus ihren Praktika zurück (u.a. Focus, Spiegel, hr, Deutsches Krebsforschungszentrum), stürzen sich auf die letzten beiden Studiensemester und sind zum ersten Mal als Blogger dabei. Außerdem konnten wir als Gastblogger und Kommentatoren Lars Fischer und Marc Scheloske gewinnen: Lars hatte bei unserem WJ-Tag zum Thema Blogs und Podcasts für die Wissenschaft im Juli live gebloggt und damit eine feine Dokumentation erstellt; Marc rief uns in seinem Vortrag zu: Wissenschaft ist Diskurs! Das stimmt, und das werden wir auf der Wissenswerte auch wieder erleben.

Montag.

Nachmittag.

Der Salon Bergen, unser Redaktionsraum.

Eine Sinfonie aus Kaffeeschlürfen, auf Tasten Getippe und konstruktiver Brabbelei. Man sollte nichts Böses ahnen.

Doch auf einmal wird es still. Muxmäuschenstill. Ein Mann betritt bedächtig und mit erhoben Haupte das Heiligtum unserer Textschmiede. Das Feuer brennt noch, aber Kaffee schlürfen wird genauso eingestellt wie das Gebrabbele. Irgendjemand raunt : „Ist er das?“ ,ein anderer schnappt nach Luft. Ein Dritter ruft: „Wow!!!“ Der nicht ganz so Fremde lächelt, gießt sich wie selbstverständlich einen Kaffee ein und badet im Glanze der Aufmerksamkeit. Studiengangsleiterin Annette Lessmöllmann kommt hinzu, unterbricht die andächtige Stille mit einem „Oh!“ und begrüsst freudig den Neuankömmling. Sie stellt ihn uns vor. Aus Anstand, denn ein jeder(außer Doro) hat ihn längst erkannt. Ja, er ist es wirklich. Der „Pate der TV-Wissenschaftsformate“, Mr. Welt der Wunder, Der Hendrik, Der Hey. Sympatisch lächelnd steigt er über einige vor Ehrfurcht ohnmächtig gewordene Erstsemester, begrüsst alle Anwesenden und nickt, während Frau Lessmöllmann augenzwinkernd von der „einmalige Chanche“ spricht, Mr. „Jimi Hendrix“ Hey zu interviewen. Gerne steht er dazu zur Verfügung und beantwortet jede Frage ausführlich, egal wie offen oder geschlossen diese gerade gestellt sind. Er nimmt sich Zeit dafür seine neuen Konzepte vorzustellen, spricht von unseren guten Chanchen auf die begehrten Praktikumsplätze und verweist auf seine Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Die Zukunft von Wissenschaft in Radio und TV“. Genauso schnell wie er kam, verschwand er auch wieder – und lässt uns leicht benommen zurück. Ein Kommilitone wird von anderen umringt.

Er hat sich Hey’s E-Mail-Adresse gesichert.

Jetzt wird gefeilscht.

Wie auf einem Basar. Nur ohne Teppiche, dafür mit Kontakten.

Herzlichen Dank!

November 27, 2007

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Tippen auf Tastaturen ist die Hintergrundmusik in unserem Konferenzraum. Überall wird lautstark diskutiert.

Das Organisationsteam der Wissenswerte hat uns nicht nur diesen Raum zur Verfügung gestellt, sondern versorgt uns auch ständig mit frischem Kaffee, Tee und kühlen Getränken.

Großer Andrang herrscht vor allem an unserem einzigen W-Lan-Zugang. Denn ein Blogger ohne Internet ist wie Pommes ohne Ketch-Up!

Unser Stand ist eröffnet

November 26, 2007

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