Eierlegende Wollmilchsau?!

November 28, 2007

Eine Podiumsdiskussion über die benötigten Qualifikationen von modernen Wissenschaftsjournalisten. Lieber schreibende Forscher oder Journalisten mit Fachwissen?
Ein grober Überblick: Die Experten (Lilo Berg, Holger Wormer und Ulrich Schnabel) waren sich einig, dass das journalistische Handwerk im Vordergrund steht. Die Texte von freien Mitarbeitern sollen fachlich und sprachlich hochwertig sein. Mehr kritische Fragen und Wortgewandtheit forderte Heinrich Miller, stellvertretender Direktor des Alfred Wegener Instituts. „Die Wissenschaft ist doch spannend und interessant.“, so Ulrich Schnabel, Ressortleiter Wissen bei der Zeit. Und genau das soll in den Texten auch rüberkommen. Damit nicht nur die Forscher, sondern auch eine breite Öffentlichkeit sie lesen. Für Susan Schädlich, kurze Zeit als freie Mitarbeiterin unterwegs, sind das Anforderungen, wie an die „eierlegende Wollmilchsau, die keiner bezahlt“.
Kleine Anmerkung von meiner Seite: Auch in Darmstadt gibt es einen Studiengang Wissenschaftsjournalismus. Ich habe mich etwas vergessen gefühlt, da ständig nur von der Uni Dortmund die Rede war. Wenn es doch nur zwei Hochschulen gibt, die den Studiengang anbieten, könnte man ja auch beide erwähnen. Finde ich zumindest.

Advertisements

2 Responses to “Eierlegende Wollmilchsau?!”

  1. Eric Herrmann Says:

    Sauber zusammengefasst. Und zu deinem angehängten Kommentar: Was macht die Dortmunder Uni anders als wir? Habe heute gehört, dass sie einen brutalen NC (1,2) und dicken Zulauf habe. Bei uns (Jahrgang 2005) gab es ca 170 Bewerber. Ein Vorab-NC von 2,0 sollte die besten 18 herausfiltern. Viele davon erschienen nicht beim Einschreibetermin. Der NC musste erst auf 3,0 sinken, um die 18 vollzumachen.
    Die Jungs sind verdammt populär, da hinten. Und wir nicht. Lösung? Umzug?

  2. Fischer Says:

    Bessere PR. Soweit ich das sehen kann, hat Darmstadt in der Hinsicht generell ein gewisses Problem, nicht nur beim Wissenschaftsjournalismus.

    Bsp: Ich war kürzlich bei Merck zu ner PK wegen einer Stiftungsprofessur, das wurde von der Uni FFM an die ganz große Glocke gehängt. Und dann erfahre ich während der Veranstaltung, ach ja, die Darmstädter sind ja auch noch dabei.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: